Die Jugendkapelle von 1958 bis 1968
Ohne Musik konnten wir ganz gut leben damals. Blockflöten war grauslich und unbeliebt. Kaum eines von uns Kindern besaß ein eigenes Radiogerät. Ganz selten hatten die Eltern sich einen Plattenspieler geleistet und die Entscheidung, welche Musik gehört wurde, traf der Vater. Es gab den Peter Kraus, die Conny Frohbös und den Freddy Quinn. Den Peter Alexander und den Vico Torriani. Wir hörten sie begeistert, wo immer es möglich war. Doch Musik war nicht wirklich unser Leben. Schon gar nicht meines, wenn ich in mühsamer beiderseitiger Qual meine Violinstunden an sauren Kollegsnachmittagen abzuleisten hatte. Veränderungen und Aktivitäten 1966 bis 1978
Die Gründergeneration zog sich zurück:
Die 80er Jahre
Der Blasmusikverband Hochrhein veranstaltete im gleichen Jahr den „Tag der Bläserjugend“ mit Wertungsspielen für Jugendkapellen in Gurtweil. Wie im Vorjahr, beim Bundesmusikfest in Villingen-Schwenningen stellte sich die Jugendkapelle in der Mittelstufe den Wertungsrichtern. Unter Leitung von Dirigent Werner Schönwolf wurde die Stücke „Laetitia“ von Hans Hartwig und das Stück „Pavane in Blue“ von Ted Huggens vorgetragen. Die Jugendkapelle wurde, wie auch schon im Vorjahr in Villingen-Schwenningen mit einem ersten Rang ausgezeichnet. Das ausgezeichnete Ergebnis dieses Wertungsspieles brachte den Spielern und Spielerinnen großes Lob und Bestätigung. Das gute Ergebnis wurde nach der Rückkehr aus Gurtweil im Cafe „Walz“ beim dortigen Gartenfest, gebührend gefeiert. Von 1988 bis 1998
Das Kreistrachtenfest 1988 in Häusern, an dem wir teilnehmen sollten, fand ein tragisches vorzeitiges Ende, als die Pferde eines Wagens durchgingen und ein Kind mitrissen.
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